Dr. Monika Kiem
Psychologin

PSYCHOLOGISCHE BERATUNG UND COACHING TRAUMA-THERAPIE

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BINDUNG ENTWICKLUNG BEZIEHUNG TRAUMA

AAI , SOMATIC – EXPERIENCING (SE)® , NARM®

 

PSYCHOLOGISCHE BERATUNG UND COACHING

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Der Weg heraus ist der Weg hinein

In der psychologischen Beratung findet ein Bewusstwerdungs- und Entfaltungs-Prozess statt. Es ist ein differenziertes Hinschauen auf sich selbst im Spiegel der therapeutischen Beziehung um unbewusste emotionale Muster erkennen zu können, Gewohntes zu hinterfragen, Neues zu entdecken und mehr von sich Selbst zu verstehen, anzunehmen und zu leben.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Entwicklungspsychologie
  • Bindung, Entwicklung, Beziehung
  • Eltern-Kind –Beziehungen
  • Familiensysteme , Rollen und Paarbeziehungen
  • Kommunikation und Interaktion: ich – du – wir
  • Selbstwert und Identität
  • Weiblicher Selbstwert
  • Wachstum und Veränderung: werden, die wir sind
  • Ängste und Depressionen
  • Traumatische Erlebnisse, Emotionales und Entwicklungs-Trauma

Arbeitsweise

  • Potenzial- und Ressourcenorientiertes Arbeiten im Hier und Jetzt
  • Einbeziehung aller Ebenen: Geist, Seele, Körper
  • Arbeiten mit Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung
  • Vertrauen in die ureigenen Potentiale und Fähigkeiten

Methoden

  • AAI – (Adult-Attachment-Interview) Das Erwachsenen-Bindungs-Interview
  • SE-Somatic Experiencing® von Dr.Peter Levine
  • NARM® – Das Neuro Affektive Relationale Modell von Dr. Laurence Heller
  • NLP – RESONANZ-COACHING ® (Gundl Kutschera)
  • PSYCHOLOGISCHE SYMBOLARBEIT nach W. Schneider
  • IESK-B – Integrative Eltern-Säugling-Kleinkind-Beratung
  • KÖRPERPROZESSE und FAMILIENSYSTEM – Systemische Körpertherapie
  • SELBSTBEWUSSTSEINSTRAINING für Frauen nach Julia Onken

Dr. Monika Kiem, J. Mayr-Nusserstr. 54, 39012 Meran
Tel: 0473 234649 – 335 7889347
E-Mail:
monikakiem@psychologin.it; monikakiem.mk@gmail.com

 

DAS ERWACHSENEN-BINDUNGS-INTERVIEW
AAI – Adult Attachment Interview

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Sowohl beim Adult Attachment Interview als auch bei den Fragen nach lebensgeschichtlichen Ereignissen werden die interviewten Personen nach autobiographischen Erinnerungen befragt.

Das Adult Attachment Interview (AAI) oder Erwachsenen-Bindungs-Interview ist ein halb-strukturiertes, etwa einstündiges klinisches Interview über die Erfahrungen eines Menschen mit seinen Eltern und Hauptbezugspersonen in der Kindheit und in der Gegenwart. Die professionelle Durchführung des Interviews erweist sich als ein wirkungsvolles therapeutisches Mittel in der Beratung.

Was wird untersucht?

Untersucht werden die ersten und prägenden Beziehungserfahrungen eines Menschen. Im Interview ist der Fokus aber nicht auf eine einzige andere Person gerichtet, sondern es wird nach Beschreibungen und Bewertungen von Beziehungen zu mehreren bedeutenden Anderen, meistens Vater und Mutter, gefragt. Außerdem werden potentielle Traumatas und deren Verarbeitungsgrad erfasst.

Erwachsene, die mit dem AAI untersucht werden, werden nicht als sicher oder unsicher gebunden betrachtet, sondern sie befinden sich in einem sicheren oder unsicheren mentalen Zustand (state of mind) in Bezug auf Bindung bzw Beziehung.

Die mentalen – meist unbewussten – Muster aus der eigenen frühen Kindheit beeinflussen mehr oder weniger die Gestaltung und das Erleben der Bindungs- und Liebesbeziehungen zu Partnern und Kindern. Sie formen innere Vorstellungen und Erwartungen über das Selbst im Kontakt mit sich und anderen: den Umgang mit Selbstliebe, Liebe und Zurückweisung, Nähe und Distanz, Scham und Schuld, Sicherheit und Vertrauen.

www.iasa-dmm.org

 

TRAUMA-THERAPIE NACH DR. PETER LEVINE
SOMATIC EXPERIENCING (SE)®

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Die Natur hat allen Tieren, den Menschen eingeschlossen, ein Nervensystem mitgegeben, welches in der Lage ist, nach einem Schockzustand, dem Erleben von Bedrohung, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen. (Peter A. Levine)

Trauma wird im Diagnosemanual DSM V als ein Ereignis definiert, das den drohenden eigenen oder den tatsächlichem Tod anderer Personen bzw. die Gefährdung der körperlichen Unversehrtheit betrifft.

Ein nicht bewältigtes Trauma trennt uns von unserem Selbst, von anderen, der Natur und dem Geist. Ein Trauma ist „ein Bruch in dem Schutzwall gegen Stimulierung, der zu einem überwältigenden Gefühl der Hilflosigkeit führt.“ (S.Freud)

Wenn die selbstregulierende Funktion des Nervensystems blockiert oder gestört ist, entwickeln sich Trauma-Symptome, welche die nicht entladene Erregung oder Aktivierung binden. Beim Menschen tragen oft mentale und kulturell erlernte Kontrollfunktionen dazu bei, diese Entladung zu verhindern.

Die Symptome eines nicht verarbeiteten Traumas können sehr unterschiedlich sein: Schmerzen, Nervosität, Schlafprobleme, Wutanfälle, Erschöpfungsgefühle, Depression, Panikattacken, kognitive Funktionsstörungen, Angstzustände, das Gefühl der Fremdbestimmung und andere mehr.

Somatic Experiencing® ist ein von Dr. Peter Levine entwickelter wissenschaftlich fundierter naturalistischer Ansatz zur Auflösung von physischen und psychischen Symptomen von Stress, Schock und Trauma.

Die Arbeitsweise von Somatic Experiencing® ermöglicht die sanfte, schrittweise Transformation der Trauma-Symptome und die Befreiung der gewaltigen Kräfte, die in diesen Symptomen gebunden sind. Somatisches Gewahrsein, ganzheitliches inneres Empfinden und das Verstehen der Zusammenhänge zwischen Auslösern und Reaktionen führen zu einer Integration des Erlebten und zu einem Wiederfinden von innerer Sicherheit und Vitalität.

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Traumata sind nicht nur heilbar, sondern können auch transformierend wirken. Traumata zählen zu den wichtigsten Kräften der menschlichen Entwicklung, des psychischen, sozialen und spirituellen Erwachens“ (Peter Levine).

www.traumahealing.it  
www.somaticexperiencing.de  
www.associazioneaise.com  

 

Entwicklungstrauma heilen

DAS NEURO-AFFEKTIVE RELATIONALE MODELL NARM®

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… auf der tiefsten Ebene gibt es in jedem und jeder von uns einen Impuls in Richtung In-Verbindung-Sein und Heilung, vergleichbar damit, wie die Pflanze spontan dem Sonnenlicht entgegenwächst … (Laurence Heller, 2011)

Alte Überlebensstrategien lösen, Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken

Frühe traumatische Erfahrungen, wie sie die meisten von uns in größerem oder kleinerem Umfang erlebt haben, beeinträchtigen unsere Fähigkeit, mit uns selbst und mit anderen wirklich in Kontakt zu sein.

Werden die frühen kindlichen Bedürfnisse nach Kontakt, Einstimmung, Vertrauen, Autonomie und Liebe/Sexualität nicht ausreichend genährt, leiden Selbstregulierung, Identität und Selbstachtung.

Unsere frühesten Prägungen konditionieren als unbewusste emotionale Muster unser Beziehungs-Verhalten, -Fühlen und -Denken im Erwachsenenalter. Sie prägen uns in Bezug auf den Umgang mit Liebe, Vertrauen, Nähe und Distanz in den Beziehungen zu anderen Menschen und uns selbst.

www.drlaurenceheller.org